Die Qualitätsgemeinschaft hat im Rahmen der letzten Qualitätskonferenz für das Jahr 2012 folgende Arbeitsschwerpunkte vereinbart:
Zu dem Problembereich „freiheitsentziehende Maßnahmen" soll eine Erhebung in den stationären Einrichtungen durchgeführt werden. Die Ergebnisse werden analysiert und in Vergleich gesetzt (Benchmark). Auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse sollen ggfls. weitere Maßnahmen getroffen werden.
Die Langzeiterhebungen im Bereich „Sturzereignisse" in stationären Einrichtungen sowie die Erhebung des „BMI (body mass index)" von Bewohnern, sollen auch im Jahr 2012 fortgeführt werden.
Zu diesem Themenkomplex sollen 2 Workshops getrennt nach ambulanten Diensten und stationären Pflegeeinrichtungen in 2012 durchgeführt werden. Zielsetzung ist neben dem Erfahrungsaustausch insbesondere die Auseinandersetzung mit neuen Entwicklungen auf diesem Gebiet sowie Fragen der Schulung und Akzeptanz im Umgang mit Hilfsmitteln.
Der „Dauerbrenner" Pflegedokumentation wird von der Projektgruppe QM ambulante Pflege nochmals aufgegriffen. Ziel ist es zu einer deutlichen „Verschlankung" der Pflegedokumentation zu kommen. Dazu sollen praxistaugliche Vorschläge erarbeitet werden.
Im 2. Halbjahr 2012 wird sich die Qualitätsgemeinschaft, vor dem Hintergrund der weiteren Entwicklung auf der Bundesebene sowie der Ergebnisse der PiSaar - Studie der Saarländischen Pflegegesellschaft, nochmals mit dem Thema "Ergebnisqualität" auseinander setzen.
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