Der Paritätische und die anderen Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege auf Bundesebene haben die Kriterien und das Verfahren der PTV als Vereinbarungspartner mitvereinbart. Es handelt sich um ein völlig neues Verfahren, dessen praktische Umsetzung sicherlich Verbesserungsbedarf zeigen wird. Deshalb haben alle in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) kooperierenden Verbände beschlossen, gemeinsam die Umsetzung der Pflege-Transparenzvereinbarungen intensiv zu begleiten und die Erfahrungen aus der Prüfpraxis der Einrichtungen und Dienste systematisch zu erfassen. Dafür wurden zwei halbstandardisierte Fragebögen (ambulant und stationär) entwickelt. Wir bitten nun die Einrichtungen und Dienste nach einer erfolgten MDK-Prüfung ihre Erfahrungen über die Fragebögen mitzuteilen. Mit Ihrer Rückmeldung tragen Sie dazu bei, Mängel des Verfahrens rückzumelden und bei den zu erwartenden schwierigen Folgedebatten um eventuelle Änderungen der Transparenzvereinbarung argumentativ besser gewappnet zu sein.
Die Auswertung der Erfahrungen mit den Pflege-Transparenzvereinbarungen beinhaltet drei Kernbereiche:
1. Inhalte der Pflege-Transparenzvereinbarungen (ambulant und stationär)
2. Verlauf der Prüfung
3. Verfahren der Daten- und Informationsübermittlung und Veröffentlichung
Um als Partner der Selbstverwaltung die Erfahrungen der Einrichtungen und Dienste mit in die Weiterentwicklung der Pflegetransparenzvereinbarungen einbeziehen zu können, sind wir dringend auf Ihre Unterstützung bei der Befragung angewiesen. Nur eine Vielzahl von Rückmeldungen versetzt uns in die Lage, aktiv und gezielt an Verbesserungen mitzuwirken.
Um die Möglichkeit für Rückfragen zu haben, ist es notwendig, im Fragebogen eine Ansprechperson anzugeben. Wir versichern Ihnen die Anonymisierung bei der Auswertung verbindlich!
Mit dem Monitoring - Verfahren sind für die Landesverbände, überregional tätigen Mitgliedsorganisationen sowie Einrichtungen und Dienste neben dem damit verbundenen Aufwand keine weiteren Kosten verbunden. Die anonymisierten Auswertungen und weiteren Ergebnisse werden selbstverständlich ebenfalls kostenlos zur Verfügung gestellt.
Die Einrichtungen und Dienste werden gebeten, den Teil A direkt nach der Prüfung auszufüllen. Der Teil B des Fragebogens soll nach Abschluss der 28-Tage-Frist ausgefüllt werden.
Nach dem Abschluss der Bearbeitung von Teil A und Teil B senden Sie bitte beide Teile an die unten angegebene Email- oder Postadresse.
Einrichtungen und Dienste, die bereits nach der neuen Regelung (ab 1.7.09) geprüft worden sind, werden gebeten, die Fragebögen ebenfalls im Nachhinein auszufüllen.
Die Verteilung der Fragebögen erfolgt über den Gesamtverband an die Landesverbände und überregional tätigen Mitgliedsorganisationen, die gebeten werden, diese an ihre Träger, Einrichtungen und Dienste weiterzuleiten und um deren Teilnahme zu werben. Die Befragung soll fortlaufend erfolgen und ist vorerst geplant bis Ende Dezember 2010. Die Fragebögen sind jeweils als word- Datei zum Ausfüllen am PC und als pdf - Datei zum manuellen Ausfüllen angehängt.
Ansprechpartnerin: Brigitte Döcker, Tel. 030-24089-115
Anschrift: Oranienburger Str. 13-14, 10178 Berlin
Zu Ihrer Information und Unterstützung:
Auf der Webseite der BAGFW (www.bagfw-qualitaet.de) haben wir als Service eine Rubrik „Häufig gestellte Fragen" rund um das Thema Veröffentlichung von Prüfergebnissen zur Pflegequalität eingerichtet, die laufend um aktuelle Fragen erweitert wird.
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